Titelthema | Betriebswirtschaftliche Beratung

Den Weg weisen

Private Finanz- und Vermögensplanung

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Der beste Ansprechpartner ist der Steuerberater. Das gilt sowohl für die betriebliche als auch für die private Vermö­gens­bildung.

Cashflow, Due Diligence, Bonitätsmerkmale: für Harald Flühe kein Fachjargon. Als langjähriger Aufsichts­rats­vor­sitzender der Volksbank seines Heimatorts Ahlen bewegt sich der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer sicher in der Welt der Finanzen. Sein Wissen und seine Erfahrungen gibt er an seine Mandanten weiter. Er schaut nicht nur auf deren Bilanzen, sondern kümmert sich auch um ihre private Finanz- und Vermögensplanung.
Sind in der Kanzlei betriebliche Planungen Standard, ist die private Finanz- und Ver­mögens­planung für Harald Flühe die konsequente Fortsetzung der Rund­um­be­ra­tung für Mandanten. Denn analog zum Jahresabschluss im betrieb­lichen Bereich ist auch für die private Rechnungs­legung ein Großteil der Daten bereits vorhanden, zum Beispiel Darlehensberechnungen im Programm Finanzanalyse oder Immo­bi­lien­werte im Programm Einkommen­steuer.

Wirksame Entscheidungshilfe

Flühe sieht die Aufgabe des Steuerberaters im Wesentlichen in der strategischen Beratung, also darin, dem Mandanten einen Überblick über die Vermögensstruktur und über die Quellen der Einnahmen sowie über die Zusammensetzung der regelmäßigen festen Ausgaben zu ermöglichen. „Verbunden mit betriebs­wirt­schaft­lichem und finanzmathematischem Grundlagenwissen können Steuerberater wirksame Entscheidungshilfe geben und die schlimmsten Fehlinvestitionen der Mandanten verhindern“, führt Flühe aus. Idealerweise erhält der Mandant neben seinem be­trieb­lichen Abschluss jedes Jahr eine aktualisierte private Vermögens­bilanz.
Die Finanzplanung ist für die Lebensplanung eine unverzichtbare Grundlage. ,,Die meisten von uns haben in irgendeiner Form gewisse, aber unvollständige und damit unverbindliche Teilpläne auf Papier, in einer Excel-Datei oder auch nur im Kopf. Sicherheit für Entscheidungen bringt aber nur die geschlossene und vollständige Darstellung in einem Planungsprogramm“, so Flühe.
Wer sich noch nicht mit dem Thema auseinandergesetzt hat, sollte zunächst den eigenen Fall abbilden und durchspielen. Der Austausch mit Berufskollegen oder in einem Netzwerk hilft, Know-how auf dem Gebiet der privaten Finanz- und Vermögens­planung aufzubauen. Ein weiterer Tipp Flühes: ,,klein einsteigen“, etwa mit einer Selbstauskunft.
Der Wert der privaten Beratung sollte dem Mandanten konkret in Euro verdeutlicht werden, ergänzt um konkrete Vorschläge zum Geldsparen. So erstellt Flühe für seine Mandanten Rendite­berechnungen oder erklärt, wie sie umschulden oder Geld übertragen können.
Als Einstieg in die Beratung bietet sich eine getrennte Betrachtung der Lebens­phasen an: der aktiven Zeit, in der ein Beruf ausgeübt und Vermögen aufgebaut wird, und der passiven Zeit als Rentner oder nicht mehr Erwerbs­tätiger, in der Vermögen abgebaut wird.
Der Wunsch, vorzeitig in Rente zu gehen, ist vielfach da, aber die Möglichkeiten sind meist nicht erkennbar. Harald Flühe: ,,In der Praxis hat sich bewährt, zunächst vom Rentenbeginn des Haupt­verdieners auszugehen. In Si­mu­la­tions­rechnungen können Auswirkungen eines vorzeitigen oder auch späteren Renteneintritts berechnet werden. Dem Mandanten können wir sagen, wann frühestens ein Renten­eintritt möglich ist. Daraus können neue Ziele und weitere Maßnahmen abgeleitet werden,“ so Harald Flühe.

Langfristige Begleitung ist entscheidend

Das wichtigste Ziel in beiden Phasen – Vermögensaufbau und Vermögensabbau – liegt in einem stetigen Einnahmenüberschuss. Das Vermögen dient entweder der Erzielung von Einkünften (zum Beispiel eine vermietete Immobilie) oder der persönlichen Nutzung (zum Beispiel eine selbst bewohnte Immobilie). Die Produkt­aus­wahl, etwa eine Immobilie, Aktien oder eine Versicherung, ist Sache des Mandanten. ,,Wir können mitdenken und Entscheidungshilfen durch Vergleichs­be­rech­nungen geben, aber entscheiden kann nur der Mandant,“ erläutert Flühe.
Wichtig ist ihm, die private Finanz- und Vermögensplanung langfristig zu begleiten. Das ermög­licht ein Nach­jus­tieren, beispielsweise wenn sich persönliche Ziele oder die Lebenssituation ändern. Nur so können Fragen der Mandanten zum Ver­mö­gens­aufbau, zur Alterssicherung, zur Nachfolge und zur Minimierung von Erbschaftsteuern fachkundig beantwortet werden.
Der Bedarf an einer neutralen, nicht von Provisionen beeinflussten Beratung ist besonders bei mittelständischen Mandanten gegeben. Dennoch planen die meisten Unternehmer nach wie vor lediglich die Zukunft ihres Betriebs, vernachlässigen aber die persönliche finanzielle Zukunft im Alter. Jedoch wächst die Erkenntnis, dass unter­neh­me­rische Entscheidungen und Privatvermögen ineinander über­gehen. Harald Flühe sieht darin eine Chance, sich als Steuerberater zu posi­tio­nieren: ,,Wir kennen den Betrieb und die handelnden Personen, genießen deren Vertrauen. Und wir verfügen über einen detaillierten Überblick über die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage unserer Mandanten. Damit haben wir einen klaren Wettbewerbsvorteil gegenüber Finanz- oder Unternehmensberatern.“
Noch sind Steuerberater mit dieser Dienstleistung einzigartig und nicht einfach austauschbar. Für Harald Flühe hat die private Finanz- und Vermögensplanung neben dem Honorar eine neue, sehr stabile Mandantenbindung gebracht. Vor allem freut sich Flühe aber darüber, dass ihn seine Mandanten weiterempfehlen: als kompetenten Ansprechpartner in allen finanziellen Angelegenheiten.

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