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Aus Gleitzone wird Über­gangs­bereich

Midijobs

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Ab 1. Juli 2019 ist die Gleitzone neu geregelt. Ab dann be­trägt die monatliche obere Entgeltgrenze nicht mehr 850 Euro, sondern 1.300 Euro. Zeitgleich ändert sich der Begriff der Gleitzone in Über­gangs­be­reich, auch Midijob genannt.

Die Grundlage der Änderung bildet das RV-Leis­tungs­ver­bes­serungs- und -stabi­li­sie­rungs­gesetz vom 28. No­vem­ber 2018. Bei einem Entgelt zwischen 450,01 Euro und 1.300 Euro ist der Arbeitnehmer voll so­zial­ver­sicherungs­pflich­tig. Der Ar­beit­neh­mer­anteil zur So­zial­ver­sicher­ung wird jedoch anhand der Midijob-Re­ge­lung berechnet.

Somit reduzieren sich die Sozial­ver­si­che­rungs­bei­träge für den Ar­beit­neh­mer. Der Beitragsanteil des Ar­beit­ge­bers wird dagegen aus dem tatsächlichen Entgelt berechnet.

Die Entgeltpunkte für Beitragszeiten in einer Be­schäf­ti­gung im Midijob werden ab ­1. Juli 2019 aus dem tat­säch­li­chen Arbeitsentgelt ermittelt. Arbeitnehmer müs­sen ­daher nicht auf das verringerte beitragspflichtige Ar­beits­ent­gelt in der Rentenversicherung (RV) verzichten. Ihnen entstehen trotz reduzierter Renten­ver­sicherungs­bei­träge keine Rentennachteile mehr.

Foto: Mykyta Dolmatov / Getty Images

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