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Änderungen beim Electronic Banking

E-Banking

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Die EU-Richt­linie PSD II ­sowie das in na­tio­nales Recht um­ge­setzte Zah­lungs­dienste­­auf­sichts­gesetz (ZAG) bringen Än­de­rungen beim Über­mitt­lungs­ver­fahren HBCI-PIN/TAN.

Betroffen sind Sie, wenn Sie mit den Produkten ­DATEV Zahlungsverkehr oder Bank online (enthalten in Unter­nehmen online) arbeiten und das Ver­fah­ren HBCI-PIN/TAN für Ihren Zahlungsverkehr nutzen. Die Ver­fah­ren Electronic Banking ­Internet Communication Standard (EBICS) mit elektronischer Unterschrift, das Service­rechen­zentrums­verfahren (DATEV Sammel­ver­fahren) und RZ-Bankinfo sind von dieser Richt­linie nicht betroffen.

Das Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) ist zum 13. Januar 2018 in Kraft getreten. Für Banken und andere Zahlungsdienstleister muss die konkrete Umsetzung bis spätestens September 2019 vollzogen sein. Ab diesem Zeitpunkt gehören Konto und PIN dem Kunden. Er darf diese in jeglicher Software-Lösung nutzen, und die Bank muss dem ent­spre­chen­den Zahlungsdienstleister Zugang zum Konto des Kunden gewähren. Im Gegenzug müssen die Zahlungsdienstleister hohe Sicherheitsstandards gewähr­leisten. Änderungen betreffen zum Beispiel die Kontoumsatzabholung. Mit der starken Authentifizierung wird beim Holen von Kontoumsätzen spätestens nach 90 Tagen eine TAN-Eingabe erwartet.

Fotos: Lightcome, macrovector, Rassco / Getty Images

Jeannine Schäffler schrieb am 2018-09-13 11:39:41

Hallo Herr Rominger, ein Abruf der HBCI-Kontoumsätze ist Stand heute weiterhin möglich, jedoch sieht das Gesetz die starke Authentifizierung vor, so dass die PIN bei Kontoumsatzabfragen durch Eingabe einer TAN – spätestens alle 90 Tage – stärker authentifiziert wird. Bzgl. organisatorischer Voraussetzungen zur Generierung dieser TAN empfehlen wir Ihnen mit Ihrem Mandanten bzw. der Bank zu sprechen. Alternativ können Kontoumsätze via RZ-Bankinfo bzw. mit EBICS von den Banken abgerufen werden.

Thomas Rominger schrieb am 2018-09-12 08:27:30

Guten Tag, fehlt da nun was im Artikel? Was bedeutet das nun das eine TAN erforderlich wird? Können wir dann die Umsätze der Mandanten nicht mehr abrufen?

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