Eine aktuelle Studie von ServiceNow zeigt auf, dass Unternehmen mithilfe von Automatisierung am Arbeitsplatz die Kundenzufriedenheit steigern, eine höhere Produktivität erreichen und mehr Zeit für Kreativität haben.

Auch aus Arbeitnehmersicht hat sich die Angst vor der Digitalisierung deutlich gelegt. In Deutschland zeigen sich laut der Studie nur noch 20 Prozent besorgt, dass die Automatisierung ihre Arbeitsplätze überflüssig machen könnte. Etwa die Hälfte ist sogar der Meinung, dass sie von der Schaffung von Arbeitsplätzen profitiert haben.

Detlef Krause, Area Vice President Germany bei ServiceNow sagt: „Automatisierung ermöglicht es den Mitarbeitern, Zeit zurückzugewinnen und sich wieder auf sinnvollere Aufgaben zu konzentrieren. Das Ergebnis ist eine deutlich höhere Effizienz, Produktivität und Arbeitszufriedenheit im Vergleich zu Unternehmen mit mehr manuellen Prozessen.“

Sorgen der Mitarbeiter

Viele Arbeitnehmer fürchten sich zwar nicht mehr um den Verlust ihres Arbeitsplatzes, allerdings sorgen sie sich um die Veränderung, die mit dem Automatisierungsprozess einhergeht. Beispielsweise sind laut der Studie 31 Prozent darüber besorgt, neue Fähigkeiten erlernen zu müssen. 16 Prozent fürchten sogar, Anweisungen von Maschinen annehmen zu müssen. Auf der anderen Seite sehen 86 Prozent der Befragten KI-Technologien als die Zukunft der Arbeit.

Digitale Skills

Trotzdem zeigen sich zwei Drittel der Studienteilnehmer bereitwillig, die erforderlichen digitalen Fähigkeit zu erlernen oder zu verbessern. Bereits 75 Prozent sind der Auffassung, dass sie bereits die notwendigen Fähigkeiten beherrschen, um ihre Arbeit gut auszuführen. Nur 18 Prozent glauben, dass der Anpassungsprozess an den automatisierten Arbeitsplatz schwierig wird.

Mit Automatisierung zum Erfolg

Rund 55 Prozent der Mitarbeiter in „hoch automatisierten“ Unternehmen, sehen eine höhere Rentabilität als ihre Wettbewerber. Dies sinkt auf etwa 31 Prozent in weniger automatisierten Unternehmen.

36 Prozent der Befragten hoch automatisierten Unternehmen gaben zudem an, ihre finanziellen Ziele übertroffen zu haben. Dies sinkt auf etwa 16 Prozent bei anderen Unternehmen ab.

Autor: Christoph Kurth

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