Das Vier-Säulen-Modell - 8. April 2019

Vier Schritte zur digitalen Kanzlei

Alle reden von der Digitalisierung. Wir auch. Oftmals bleibt dieses Reden allerdings sehr abstrakt und appellierend. Dementsprechend sieht sich auch die Genossenschaft gelegentlich der Frage ausgesetzt, was genau DATEV unter Digitalisierung versteht. Welche konkreten Vorschläge oder Empfehlungen die Experten für die Kanzleien aussprechen.

Da die Kanzleien im deutschen Markt unterschiedlich digitalisiert sind, gibt es auch nicht den einen Masterplan. Bei DATEV hat man deswegen ein Vier-Säulen-Modell entwickelt, das jede Kanzlei dort abholt, wo sie gerade steht. Steuerberaterinnen und -berater sind eingeladen, dieses Schema als eine Checkliste zu begreifen, aus der sie eine digitale Agenda für ihre Kanzlei ableiten können. Die vier Stufen, mal schnell genommen: Erstmal vor der eigenen Haustür kehren und die eigene Kanzleibuchführung digitalisieren. Dann die Kanzleiorganisation in den Blick nehmen und die eigenen Prozesse erneuern. Im dritten Schritt geht’s vor die Tür und vor allem um die Schnittstellen zu den Mandanten, bevor zuletzt die neuen digitalen Geschäftsmodelle eine Rolle spielen können. Das ist ein stringentes Vorgehen, und DATEV bietet zu jedem dieser Schritte eine Vielzahl von Lösungen. Der Stufenplan hilft dabei, die Orientierung zu behalten.

Digitale Geschäftsmodelle

Sicher der spannendste Punkt. Mit der FIBU-Automatisierung steht ein großer Entwicklungsschritt bevor. Aber auch bei den Themen Kasse, Digitaler Finanzbericht oder der Anbahnungsplattform bieten sich zahlreiche Möglichkeiten, mithilfe digitaler Workflows Mandanten näher an die Kanzlei zu bringen.

Auf unserer Homepage finden Sie das Modell und alle Informationen ausführlich aufbereitet und verlinkt. Schauen Sie vorbei!

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Dietmar Zeilinger

Redaktion DATEV magazin

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