Fake-Anrufe - 18. April 2017

Misstrauen schützt

Immer wieder meldet die Presse, dass sich Anrufer als Mit­ar­beiter einer großen Firma, Ver­siche­rung, Bank, eines Soft­ware-Hauses oder sogar der Polizei aus­geben und am Telefon Daten oder In­for­ma­tionen ab­ver­langen, mit denen sie großen Schaden an­richten können. In welchen Fällen würde DATEV Sie an­rufen und in welchen Fällen nicht?

Umfragen

Für turnusmäßige Umfragen beauftragt DATEV renommierte Meinungsforschungsinstitute. Bei diesen Umfragen werden keine konkreten individuellen (Zugangs-)Daten abgefragt, sondern allgemeine Einschätzungen, etwa zur ­Zufriedenheit mit DATEV.
Sollten Sie sich unsicher sein, können Sie den Anrufer darum bitten, Ihnen ein Autorisierungsschreiben zu senden. Diesem Wunsch kommt das Institut ­gerne nach.

Außendienst

Vom Außendienst können Sie neben Terminvereinbarungen auch Anrufe erhalten, mit denen wir Sie zum Beispiel über unsere Seminare oder andere Serviceangebote informieren. Wenn Sie sichergehen möchten, dass Sie wirklich mit einem DATEV-Mitarbeiter sprechen, wird er Sie bitten, Ihre aktuelle Service-TAN im DATEV Arbeitsplatz pro aufzurufen und Ihnen seinerseits dieselbe aktuelle Service-TAN nennen.

Keine spontanen Installationen oder Downloads per Fernbetreuung

Updates oder Installationen werden von DATEV niemals unaufgefordert und ohne Vorabinformation telefonisch oder per Fernbetreuung vor­genommen, sondern ausschließlich per Programm-DVD, DFÜ-­Abruf oder als Software-Download auf www.datev.de/softwareauslieferung | Downloadbereich bereitgestellt. Anwender werden per DATEV-Mitteilungen, ­E-Mail oder Info-Datenbank über ­die Updates oder Programmpakete in­formiert.

Seien Sie achtsam und informieren Sie sofort Ihre Mitarbeiter, wenn Ihnen eine Situation verdächtig erscheint oder Sie Zweifel haben.
Stimmen Sie niemals einer Installation über Fernbetreuung zu, ohne sicher­zustellen, dass der Anrufer von DATEV autorisiert ist. In konkreten Verdachtsfällen oder wenn Sie sich unsicher sind, wie eine Situation einzuschätzen ist, nehmen Sie am besten Kontakt mit Ihrem DATEV-Ansprechpartner auf, der für Sie gerne die ­Situation prüft.

Foto: bubaone/Getty Images