Längere Auszeit vom Kanzlei-Alltag - 28. August 2017

Man wird ja noch träumen dürfen …

Wer träumt nicht von einer Weltreise oder einer längeren Auszeit vom Kanzleistress? Wenn man sich erstmal zu einer Auszeit entschlossen hat, ist der größte Schritt schon vollbracht. Dann gilt es nur noch zu handeln und alles zu regeln, um sich in die wunderbare Welt der Freiheit zu begeben.

Den Alltag hinter sich zu lassen und jeden einzelnen Tag so zu gestalten, wie man ihn sich schon immer vorgestellt hat, ist in der heutigen, schnelllebigen Zeit etwas ganz Besonderes. Man fühlt sich wieder wie ein Schüler in der Ferienzeit, dem alle Tore für die perfekte Freizeitgestaltung offen stehen: Schlafen, so lange man möchte, stundenlang in Cafés sitzen, ohne Zeitdruck durch die Stadt bummeln. Bei schönem Wetter mit einem Buch im Park liegen, bis tief in die Nacht Fernsehen gucken, weil man morgens nicht früh aufstehen muss. Oder sich leidenschaftlich in einem Hobby verlieren, für das man bisher nie genug Zeit hatte. All dies sind Dinge, die uns nicht nur eine hohe Lebensqualität bieten, sondern auch Herz und Kopf für neue Visionen und Ideen öffnen.

Die Nachteile der Freizeit

Wer sich mit der Praxisvertretung nicht anfreunden mag, dem sei zum Trost gesagt: Die lange Auszeit hat auch ihre Tücken fürs Gehirn: So haben mehrere Studien gezeigt: Während der großen Sommer-​Schulferien bauen Schüler kognitiv sogar ab. Vor allem Fertigkeiten, die regelmäßig trainiert werden müssen – wie Kopfrechnen und Buchstabieren –, lassen nach. Und je älter die Schüler, desto schlimmer wirkte sich das Sommerloch aus. Ob dies auch für Steuerberater gilt kann allerdings nur vermutet werden.

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Ulrich Gojowsky

Redaktion DATEV magazin

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