DATEV-Marktplatz Partner - 1. Juni 2026

„Die Software nimmt ganz viel Fleißarbeit ab“

Die Kanzleigruppe Planaris ersetzt Excel-basierte Unternehmensbewertungen durch wevalue. Das Ergebnis: weniger manueller Aufwand, mehr Transparenz und mehr Zeit für die fachliche Beratung.

Unternehmensbewertungen zählen zu den anspruchsvolleren Aufgaben in der Wirtschaftsprüfung. In vielen Kanzleien basieren sie noch oft auf individuellen Excel-Modellen, manuellen Berechnungen und gewachsenen Strukturen. Auch bei der multidisziplinären Kanzleigruppe Planaris war das lange Standard. Christoph Ehlert bringt seine Erfahrung aus Wirtschaftsprüfung und betriebswirtschaftlicher Beratung in Bewertungsmandate ein. Für ihn steht im Vordergrund, aus Zahlen belastbare Entscheidungsgrundlagen für Unternehmer und Gesellschafter zu machen.

„Bis Juni 2025 hatten wir Unternehmensbewertungen auch überwiegend in Excel abgebildet – mit verschiedenen Formeln und zusammengetragenen Daten“, berichtet er im Gespräch. Seitdem setzt die Kanzlei auf die DATEV-Marktplatzlösung wevalue.

Fokus auf integrierte Prozesse und das DATEV-Ökosystem                                                   

Die Kanzleigruppe ist breit aufgestellt: Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, Rechtsberatung und Wirtschaftsberatung arbeiten standortübergreifend mit rund 160 Mitarbeitenden zusammen. Entsprechend vielfältig sind auch die Mandate – vom Einzelunternehmer bis zum Konzern.

Auf wevalue wurde Ehlert über eigene Recherche aufmerksam. Ausschlaggebend sei vor allem die Integration in bestehende DATEV-Prozesse gewesen: „Wir versuchen immer, alles möglichst mit DATEV abzubilden, um saubere Schnittstellen zu haben und aus einem Software-Universum arbeiten zu können“.

Ein zentraler Vorteil sei daher auch der direkte Datenexport aus DATEV Kanzlei-Rechnungswesen, so dass die relevanten historischen Finanzdaten eines Unternehmens unmittelbar in wevalue bereitstünden. Auch bei der Einnahmeüberschussrechnung entfällt ein erheblicher Teil manueller Übertragungen. Im Anschluss können die Vergangenheitswerte bereinigt und die integrierten Planungen direkt in der Anwendung weitergeführt werden. Die Lösung unterstützt auch bei der Ableitung der Kapitalkosten und greift dafür auf verknüpfte tagaktuelle Datenbanken und passende Peer Groups zurück. Viele Arbeitsschritte, die zuvor manuell erfolgten, laufen damit innerhalb eines durchgängigen und strukturierten Prozesses zusammen.

Mehr Zeit fürs Wesentliche

Christoph Ehlert sieht vor allem drei Vorteile beim Einsatz von wevalue: geringere Fehleranfälligkeit, Zeitersparnis, Zugriff auf zusätzliche Datenbanken. „Die Software nimmt ganz viel Fleißarbeit ab – aber natürlich nicht das Denken,“ fasst er zusammen. Die Anwendung unterstützt vor allem bei Berechnungen, Strukturierung und Dokumentation.

Dafür stehen verschiedene Bewertungsverfahren zur Verfügung – vom Discounted-Cashflow-Verfahren (DCF), über das vereinfachte Ertragswertverfahren (vEWV) zum Substanzwertverfahren u.a. Dadurch lassen sich Bewertungsansätze schneller vergleichen und einordnen. Zusätzlich ermöglichen integrierte Sensitivitätsanalysen, zentrale Annahmen gezielt zu variieren, etwa bei Wachstumsraten oder Kapitalkosten, sowie deren Auswirkungen auf den Unternehmenswert unmittelbar nachzuvollziehen.

„Man kann die Wachstumsannahme oder die Kapitalkostenparameter einfach um bspw. 0,5 oder 1 Prozent anpassen und direkt die Auswirkungen auf den Wert ablesen. Die Auswirkungen zentraler Annahmen werden für Mandanten deutlich nachvollziehbarer. Sie schätzen die Transparenz und umfassende Beratung“, erläutert Ehlert.

Unterschiedliche Einsatzszenarien

Das zeigt sich auch an den unterschiedlichen Bewertungsfällen, in denen die Software-Lösung in den vergangenen Monaten zum Einsatz kam: bei M&A-Prozessen sowohl auf Käufer- als auch auf Verkäuferseite, bei Erbstreitigkeiten sowie bei Bewertungen im Zusammenhang mit einer Wegzugsbesteuerung.

In einem Fall wollte ein Unternehmen seinen Lieferanten übernehmen. Da dieser als Einzelunternehmer tätig war und auf Basis einer Einnahmenüberschussrechnung arbeitete, wurde die Unternehmensbewertung als Grundlage für die Kaufpreisverhandlungen erstellt.

„Das vereinfachte Ertragswertverfahren ist in wevalue genauso hinterlegt, wie man es auch normalerweise kennt und anwenden würde“, sagt Ehlert. Dadurch lässt sich der Bewertungsprozess auch bei kleineren oder weniger standardisierten Mandaten strukturiert abbilden, ohne jedes Mal zusätzliche Bewertungsmodelle manuell aufsetzen zu müssen.

Digitalisierung als Unterstützung

Sind die Daten einmal übernommen und die Planungsannahmen hinterlegt, lassen sich unterschiedliche Bewertungsverfahren durchrechnen und gegenüberstellen. Zusätzlich können Berichte direkt in Word, Excel oder PowerPoint ausgegeben und weiterverarbeitet werden.

Positiv bewertet Ehlert außerdem, dass die Lösung kontinuierlich weiterentwickelt wird. Änderungen an berufsrelevanten Standards wie dem IDW S1 zur Unternehmensbewertung seien zeitnah berücksichtigt worden: „Man merkt, dass die Software anhand der Praxis weiterentwickelt wird.“

Trotz zunehmender Digitalisierung bleibe Unternehmensbewertung aus seiner Sicht jedoch weiterhin eine fachlich anspruchsvolle Aufgabe. Welche Bewertungsmethode für den jeweiligen Anlass die richtige sei und wie Ergebnisse letztlich einzuordnen seien, bleibe weiterhin Aufgabe des Wirtschaftsprüfers: „Man kann die manuelle Fleißarbeit abgeben und hat wieder Zeit und den Kopf frei für die fachliche Arbeit.“

MEHR ZUM THEMA

Erfahren Sie mehr über die Unternehmensbewertung wevalue auf dem DATEV-Marktplatz: Unternehmensbewertung wevalue