BMF, Schreiben (koordinierter Ländererlass) III C 2 - S 7419/00016/022/023 vom 28.04.2026
I.
Mit BMF-Schreiben vom 29. Januar 2021 – III C 2 – S 7419/19/10002:004 (DOK 2020/0981332) haben die obersten Finanzbehörden des Bundes und der Länder beschlossen, dass § 25 UStG bei Reiseleistungen von Unternehmern mit Sitz im Drittland und ohne feste Niederlassung im Gemeinschaftsgebiet nicht anwendbar ist. Aus Gründen des Vertrauensschutzes wird es nicht beanstandet, wenn auf bis zum 31. Dezember 2020 ausgeführte Reiseleistungen von Unternehmern mit Sitz im Drittland und ohne feste Niederlassung im Gemeinschaftsgebiet die Sonderregelung des § 25 UStG angewendet wird.
II.
Unter Bezugnahme auf das Ergebnis der Erörterung mit den obersten Finanzbehörden der Länder wird die im BMF-Schreiben vom 29. Januar 2021 – III C 2 – S 7419/19/10002:004 (DOK 2020/0981332) enthaltene Nichtbeanstandungsregelung, die mit BMF-Schreiben vom 29. März 2021 – III C 2-S 7419/19/10002:004 (DOK 2021/0361661) bis zum 31. Dezember 2021, mit BMF-Schreiben vom 1. Dezember 2021 – III C 2 – S 7419/19/10002 :004 (DOK 2021/1207583) bis zum 31. Dezember 2022, mit BMF-Schreiben vom 12. Dezember 2022 – III C 2 – S 7419/19/10002 :004 (DOK 2022/1256206) bis zum 31. Dezember 2023 und mit BMF-Schreiben vom 27. Juni 2023, III C 2 – S 7419/19/10002:004 (DOK 2023/0457700) bis zum 31. Dezember 2026 verlängert wurde, bis zum 31. Dezember 2029 verlängert.
Dieses Schreiben wird im Bundessteuerblatt Teil I veröffentlicht.
Quelle: Bundesministerium der Finanzen