EU-Kommission, Pressemitteilung vom 04.12.2025
Die Europäische Kommission hat einen Strategieplan für hochwertige Arbeitsplätze vorgelegt und eine erste Konsultation zum künftigen Gesetz über hochwertige Arbeitsplätze eingeleitet. Roxana Mînzatu, Exekutiv-Vizepräsidentin für soziale Rechte und Kompetenzen, hochwertige Arbeitsplätze und Vorsorge erklärte: „Der Strategieplan ebnet den Weg für ein Gesetz über hochwertige Arbeitsplätze, das die Rechte der Arbeitnehmer schützt und sie bei der Modernisierung von Arbeitsplätzen unterstützt.“
Breite Basis für Mitsprache am Strategieplan
Der Plan wurde auf der Grundlage umfassender Konsultationen mit europäischen und nationalen Gewerkschaften und Arbeitgeberorganisationen, den Sozialpartnern, ausgearbeitet. Rund 200 Organisationen in der gesamten EU wurden mobilisiert und mehr als 50 Diskussionen in allen Mitgliedstaaten geführt.
Auf dem Weg zu einem Qualitätsarbeitsgesetz
In der ersten Phase der Konsultation werden die Standpunkte der Sozialpartner zur Ausrichtung der EU-Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsplatzqualität eingeholt. In der Konsultation werden mehrere Bereiche hervorgehoben, die ein künftiges Gesetz abdecken könnte, darunter:
- Algorithmisches Management und künstliche Intelligenz (KI) am Arbeitsplatz
- Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz
- Vergabe von Unteraufträgen
- Gerechter Übergang zum grünen und digitalen Wandel
- Durchsetzung und Rolle der Sozialpartner
Diese neue Konsultation wird die im Oktober 2025 abgeschlossene Konsultation zum Recht auf Nichterreichbarkeit und Telearbeit ergänzen.
Die nächsten Schritte
Die erste Phase der Konsultation der Sozialpartner zum künftigen Gesetz über hochwertige Arbeitsplätze läuft bis zum 29. Januar 2026.
Quelle: Europäische Kommission, Vertretung in Deutschland