Aus der Genossenschaft |

Mehr als Software

DATEV-Seminare

0Kommentare

Neil Armstrong betritt als erster Mensch den Mond, das Woodstock-Festival wird zum Über­raschungs­erfolg und in Deutsch­­land wird Willy Brandt zum ersten sozial­de­mo­kra­tischen Bundes­kanzler gewählt. Es ist das Jahr 1969, und auch die DATEV be­schreitet neue Wege: Sie eröffnet das DATEV-Kolleg, das „Aus­bil­dungs­zentrum für elek­tro­nische Daten­ver­ar­bei­tung im steuer­be­ra­tenden Beruf“.

Dass DATEV mehr als Software anbietet, überrascht heute kein Mitglied mehr. Doch 1969 musste der Zweck der neuen Ausbildungseinrichtung für elektronische Daten­ver­ar­bei­tung im steuerberatenden Beruf in der DATEV-Information Nr. 24 noch erklärt werden: „Die außer­ge­wöhn­liche Weiterentwicklung unserer Ge­nos­sen­schaft und die ständige Weiterentwicklung der an­ge­bo­te­nen Programme sprechen für diese zentrale Aus­bil­dungs­ein­richtung. Zweck des ­DATEV-Kollegs ist die permanente Information der Berufsangehörigen und die Schulung von Mitarbeitern durch Vor­trags­ver­an­stal­tun­gen, Aussprachetage, Round-Table-Gespräche und Wochen­lehr­gänge.“
DATEV eröffnete das Kolleg am 17. November 1969, die ersten Informationstagungen für Berufsangehörige und Mitarbeiter von Mitgliedern und Mandanten hält sie bereits Ende November 1969 ab. Die ersten Referenten waren Joachim Mattheus, Mitglied des geschäfts­füh­ren­den Vorstandes, und Siegbert Rudolph, der damals noch die betriebs­wirt­schaft­liche Abteilung leitete. Nach einer Besichtigung des Rechenzentrums ging es weiter mit einer Einführung in die elektronische Datenverarbeitung mit dem DATEV-System 100, der Verbindung zwischen Mandant, Kanzlei und Rechenzentrum oder einer Ein­wei­sung am Sechskanallochstreifengerät. Ganz schön Hightech für 1969.

Zurück in die Zukunft: Kolleg Future Room

Auch 50 Jahre später beschreitet DATEV neue Wege. Mit dem Kolleg Future Room pilotiert die Genossenschaft aktuell ein neues Seminarraumkonzept, das nach erfolg­rei­chem Abschluss bis zum Jahr 2020 in allen Nie­der­las­sungen verfügbar sein soll. Im Vordergrund steht digitales und effektives Lernen. Convertibles, digitale Flipcharts und digitale Unterlagen sind dementsprechend genauso ein Muss in der Raumausstattung wie ein bequemer Daten­trans­fer der Flipchart-Notizen auf das per­sön­liche Endgerät. Dank einer digitalen Schulungsumgebung werden die Teilnehmer das Gelernte in Ruhe daheim nachbereiten können.
Doch das DATEV-Kolleg bietet nicht nur Präsenzseminare an. Die jahrelange Erfahrung hat gezeigt, dass unter­schied­liche Lerntypen unterschiedliche Formate bevorzugen. Neben Präsenzseminaren können deshalb auch Online-Seminare, Lernvideos, individuelle Beratungen, Arbeits­kreise und Inhouse-Seminare gebucht werden, auch in Kooperation mit Kammern und Verbänden. Das kommt gut an: Jährlich bilden sich circa 140.000 Teilnehmer mithilfe von 200 Angeboten weiter; darunter 5.000 bundesweite Seminartermine, die von 655 Referenten gehalten werden. Die Renner sind die Jahres­wech­sel­seminare in der Lohn­ab­rech­nung und die Grund­lagen­schu­lun­gen in den DATEV-Anwendungen. Aber auch die Nutzerzahlen der Lern­platt­form online steigen stetig an.

Dankeschön für fünf Jahrzehnte

Natürlich möchten sich die Seminarverantwortlichen auch für fünf Jahrzehnte Unterstützung durch den Berufsstand bedanken: Im DATEV-Shop gibt es deshalb ein kostenloses Lern­video zur Auto­ma­ti­sie­rung der Finanzbuchhaltung mit ­DATEV, das Sie in der Lernplattform online ansehen können. Darin zeigen wir Ihnen, mit welchen Opti­mie­rungs­maß­nahmen Sie Ihre Man­dan­ten­be­stände fit für die Auto­ma­ti­sierung machen. Gemäß dem Motto „Wissen ist Zukunft, Zukunft ist jetzt“.

 

Fotos: Grant Hamilton / Getty Images

Einen neuen Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.