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Hörbar Steuern

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Manchmal brauchen gewisse Dinge einfach Zeit, bis sie richtig anlaufen. Nun ist die Zeit reif: Der DATEV-Podcast kommt wieder.

Dieses Jahr legt die Genossenschaft den DATEV-Podcast neu auf. Unter dem Namen „Hörbar Steuern – der ­DATEV-Podcast“ wird alle zwei Wochen eine neue Ausgabe aus der Welt der Steuern ausgestrahlt. Von Ausgabe zu Ausgabe und je nach Thema wechseln dabei die angebotenen Formate: Ge­sprächs­runden, Nachrichten, Interviews – informativ, erklärend und mit viel Expertise. Die Pilotfolge gibt es im Oktober – abrufbar über die gängigen Streaming-Dienste, zum Beispiel Spotify.

Der Zeit voraus

November 2007: Die Genossenschaft war schnell, vielleicht etwas zu schnell. Als Vorreiter in Sachen neue Medien ging sie mit dem ersten Corporate Podcast an den Start. Ein monatlich erscheinendes Audiomagazin, das man auf www.datev.de als MP3-Datei herunterladen oder über verschiedene Kanäle abonnieren konnte. DATEV verordnete nach sieben Jahren dem Audioformat jedoch eine Zwangspause: stagnierende Hörerzahlen. Es war wohl noch nicht die Zeit dafür.

Kein Nischenphänomen

Vielleicht musste sich die technische Landschaft einfach noch etwas entwickeln, damit ein mobiles Audioformat in dieser Form akzeptiert und kon­su­miert werden konnte. Mit dem Aufkommen und der Etablierung von Musikstreaming-Diensten, unter­stützt durch hohe Bandbreiten und ­ein heut­zu­tage wie selbst­ver­ständ­lich genutztes Smartphone, sind die letzten ­Hürden wohl endgültig gefallen. Podcasts mit ganz unterschiedlicher thematischer Ausrichtung gehören inzwischen zum Alltag dazu. Laut einer repräsentativen Umfrage des Digital­ver­bands Bitkom aus dem Jahr 2018 hört jeder fünfte Bundesbürger Podcasts, die meisten mehrmals pro Woche. Podcasts sind also kein Nischen­phä­no­men mehr, wie in den letzten zehn Jahren. Sie sind endgültig in der Medien­land­schaft angekommen.

Pilotthema Betriebsprüfung

Die Pilotfolge des neu aufgelegten DATEV-Podcasts geht mit einem Thema an den Start, das im Unter­neh­mer­leben immer wieder für Unruhe sorgt. Denn eine steuerliche Außenprüfung ist etwas, was sich kein Unternehmer wünscht. Doch die Steuer­mo­ral bleibt nicht immer von allein stabil, weshalb sich rund 13.500 Betriebsprüfer in Deutschland darum kümmern, dass die Moral vor dem Fressen kommt. Das wiederum wirft beim Unternehmer Fragen auf: Welche Unterlagen brauche ich? Wie soll ich mich verhalten? Und wann kann ich überhaupt damit rechnen, dass mir ein Besuch des Betriebsprüfers ins Haus steht?

Fragen, die Steuerberater und Unternehmer glei­cher­maßen angehen – und ein spannendes Thema, wert, in der Pilotfolge des neu aufgelegten DATEV-Podcasts gespielt zu werden. Also, Ohren auf, wenn Sie hören: Hörbar Steuern – der ­DATEV-Podcast.

Fotos: Roy McMahon / Getty Images

Gerd Hörstmann schrieb am 2019-08-30 11:56:39

Sehr geehrte Damen und Herren, ich fürchte das Thema "Betriebsprüfung" dürfte auf nicht allzu großes Interesse stoßen. Außerdem ist dieses Thema bei Steuerberatern eher mit negativen Emotionen (Ärger mit Mandanten und Prüfern) belastet. Gerade für den Einstieg in ein neues Medium wünscht man sich doch etwas Positives, Interessantes, Innovatives oder Creatives. Beispiele: Unternehmensnachfolge, betriebswirtschaftliche Beratung, Gestaltungen bei der Wahl der Unternemensform (Vermeidung oder Begründung einer Betriebsaufspatung; Familien-KG).

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