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Zweiter Versuch

DATEV-Lohn­dienst­leistung

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Manches ver­misst man erst, wenn man es nicht mehr hat. So erging es Steuer­be­rater Dimitrios Mavroudis, Kanzlei­in­haber aus Frank­furt. Im Inter­view spricht er darüber, warum er die DATEV-Lohn­dienst­leis­tung nicht mehr missen möchte und eigene Mit­ar­bei­ter auch mal vor zu viel Eifer schützen muss.

DATEV magazin: Herr Mavroudis, Sie nutzen die DATEV-Lohndienstleistung, haben Sie aber schon mal gekündigt. Waren Sie unzufrieden?

DMITRIOS MAVROUDIS: Nein, meine Erfahrungen, den Lohn über ­DATEV abrechnen zu lassen, waren gut. Ich habe vor circa vier Jahren meine Kanzlei gegründet und mit Buchhaltung und Organisation alle Hände voll zu tun. Aus Gründen der Komplexität, die der Lohn zusätzlich mit sich bringt, entschied ich mich für die DATEV-Lohndienstleistung. Später stellte ich eine Mitarbeiterin ein, die auch die Löhne machen wollte. Ich hatte damals nicht so viele Löhne, vielleicht zehn Lohnmandate mit ungefähr 60 abzurechnenden Löhnen, daher habe ich zugesagt. Ein netter Nebeneffekt war, dass ich Kosten sparen konnte. Daher hatte ich gekündigt.
ledigl
Die Entscheidung aber doch wieder revidiert – warum?

Es war Risikoabwägung und Mitarbeiterschutz. Ich habe zwar grundsätzlich keine komplizierten Fälle im Lohn, aber manche sind dennoch nicht der Regelfall. Es zeigte sich, dass diese Löhne doch viel zusätzlichen Aufwand für die Mitarbeiterin bedeuteten, also wollte ich sie entlasten. Wenn im Lohn ein Fehler passiert, ist das nicht so wie bei den monatlichen Meldungen der Umsatzsteuer, bei denen man einen erkannten Fehler in der Regel problemlos korrigieren kann. Im Lohn haben Sie im Fehlerfall sofort eine ungute Reaktion von allen Betroffenen. Das setzt einen verantwortlichen Mitarbeiter zusätzlich unter Druck. Um der Kollegin diesen Stress zu ersparen, fiel die Entscheidung, zur DATEV-Lohndienstleistung zurückzukehren.

Wie hat sich die erneute Zusammenarbeit gestaltet, gab es Dinge, die Sie irritiert haben?

Eigentlich nicht. Einzig, als ich anfragte, ob ­DATEV die Lohnabrechnung wieder für mich übernehmen würde, kam nicht sofort eine positive Antwort. Es hieß: „Wir müssen das prüfen.“ Das hat mich etwas verunsichert. Doch unnötig. Es waren lediglich Routine­prü­fun­gen, weil nicht davon ausgegangen werden konnte, dass das genau die gleichen Aufträge waren. Schon kurz darauf erhielt ich eine positive Nachricht.

Dimitrios Mavroudis, Steuerberater

Welche Erfahrungen haben Sie generell mit der DATEV-Lohndienstleistung gemacht?

Ich hatte immer viel durch die Gehalts­ab­rech­nung zu tun. Regelmäßig gab es Spezialfälle, die mich enorm Zeit kosteten. Ab dem Zeitpunkt, da ich die DATEV-Lohn­dienst­leis­tung nutzte, beschränkte sich meine Aufgabe nur auf die Sammlung von Informationen. Diese musste ich korrekt und vollständig an DATEV weitergeben. Wenn es mal Probleme gab, dann lag es an nicht korrekten oder unvollständigen In­for­ma­tionen. Aber seitens DATEV muss ich sagen: Sobald die Informationen für die Lohn­ab­rech­nung vor­lagen, lief der Prozess gut und schnell.

Hört sich an, als ob Sie die DATEV-Lohndienstleistung nicht mehr missen möchten.

Es ist einfach komfortabel und verlässlich. Mein Teil der Arbeit beschränkt sich auf die Zuarbeit von nur wenigen Stunden. Vielleicht muss man mal einige Bewegungsdaten melden oder einen Mitarbeiter an- und abmelden, aber das war es auch schon. Und falls sich von meiner Seite aus etwas verzögert, ist unsere feste Ansprechpartnerin sehr flexibel. Macht man die Lohnabrechnung selbst, ist man pro Monat schon ein paar Tage beschäftigt. Zudem ist es ein Qualitäts­merk­mal, wenn ich den Mandanten sagen kann, die Lohn­ab­rech­nung übernimmt DATEV.

 

Fotos: pikepicture / Getty Images

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