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Insolvenzbedingter Ausfall

Einkünfte aus Kapitalvermögen

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Ausfall einer Kapitalforderung führt zu steuerlich anzuerkennendem Verlust.

Der endgültige Ausfall einer Kapitalforderung führt nach Einführung der Ab­gel­tung­steuer zu einem steuerlich anzuerkennenden Verlust in der privaten Vermögenssphäre. Das hat der Bundesfinanzhof (BFH) für den Fall der In­sol­venz­er­­öffnung beim Darlehensnehmer zu Einkünften aus Kapitalvermögen nach § 20 Abs. 1 Nr. 7 des Ein­kom­men­steuer­gesetzes (EStG) entschieden (BFH, VIII-R-13/15). Inwieweit die auf­ge­führten Grundsätze auch für einen For­de­rungs­verzicht oder etwa den Verlust aus der Auflösung einer Kapitalgesellschaft gelten, hatte der BFH nicht zu entscheiden. Auch in diesem Bereich dürfte jedoch die mit der Abgeltungsteuer eingeführte Quellenbesteuerung die tra­di­tio­nelle Beurteilung von Verlusten beeinflussen.

Foto: RedlineVectorw / Getty Images

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