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Stabwechsel …

Ein Doppelporträt

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Stabwechsel – dieser gern ge­brauchte Be­griff, wenn an der Spitze einer Or­ga­ni­sation der eine geht und der andere kommt, ent­stammt der mi­li­tä­rischen Sphäre: Der Mar­schall­stab, diese ur­sprüng­lich von einer Waffe, dem Streit­kolben, ab­gelei­te­te, aber längst zum bloßen Symbol ge­läu­terte Insignie der Macht, geht in aller Form von einer Hand in die andere über. Das Ze­re­mo­niell unter­streicht dabei vor allem das Ge­ord­nete des Vor­gangs: die Konti­nui­tät; es ist den Ver­sam­mel­ten ge­gen­über daher zu­vor­derst ein Akt der Ver­trauens­bil­dung. Seine Botschaft lautet: Alles bleibt gut!

Im Gefüge eines großen Unternehmens wie der DATEV, deren Teile eher wie die Stimmen eines Orchesters als die einer militärischen Maschinerie geführt werden müssen, können wir das Symbol gern weiter umdeuten zum Taktstock: Edelholz, schlank, Hochglanz, 40 Zentimeter lang. Mehr braucht ein Dirigent nicht, um dezent, aber unmissverständlich Einsätze, Tempi und Dynamik vorzugeben. 20 Jahre lang hielt diesen Prof. Dieter Kempf in Händen, ab dem 1. April 2016 führt ihn nun Dr. Robert Mayr. Heute wollen wir den einen würdigen und den anderen begrüßen.

Der Scheidende: Prof. Dieter Kempf

Er würde ein Prophylaktikum gegen jedwede Form von Erstarrung sein.

Alles hatte seinen Anfang im Herbst 1990 ge­nom­men, als dem da­ma­li­gen Vor­stands­vor­sit­zen­den und DATEV-Gründer Dr. Heinz Sebiger bei der Arbeit in einem Aus­schuss ein junger und am­bi­tio­nier­ter Wirt­schafts­prüfer aus dem Hause Ernst & Young auf­fiel – durch pro­fundes IT-Wissen na­tür­lich und ge­wiss durch viele andere Ei­gen­schaften auch, vor allem aber durch seine „Un­be­fan­gen­heit“. Diese wird hier deshalb in Anführungszeichen gesetzt, weil man sie gewiss als eine Form von Souveränität, als Durchsetzungsstärke, womöglich aber auch zu einem gewissen Grad als muntere Keckheit interpretieren kann – Eigenschaften allemal, die als wertvoll für die DATEV zu erkennen von der Weitsicht des Seniors zeugen. Man kann es auch so formulieren: Dieter Kempf – damals noch nicht Professor – würde eine erfrischende Außensicht auf die Dinge einbringen, frei von den Binnen­denk­weisen und der inneren Mechanik des hierarchisch geordneten Hauses, kurzum: Er würde ein Prophylaktikum gegen jedwede Form von Erstarrung sein. Der Umstand, dass Dieter Kempf, Münchner durch und durch, nicht unbedingt nach Nürnberg wollte, sondern eher mit Aus­lands­stand­orten liebäugelte, wie man sie von Parfumflacons her kennt (Rom, Paris, New York, San Francisco …), dieser Umstand kollidierte darum geradezu mit der direkten und tatsächlich wörtlich überlieferten Frage von Dr. Sebiger an den erst 36-Jährigen: „Wollen Sie mein Nachfolger werden?“
Natürlich waren und sind Aufsichtsrat und Vertreterrat hier die eigentlichen Entscheidungsträger, aber das Votum von Dr. Sebiger (Spitzname: Shogun) hatte Gewicht, und so stand Dieter Kempf plötzlich gänzlich unverhofft an einer Gabelung seines Lebensweges. Wir wissen, wie er sich entschieden hat. Und auch, dass die kommenden fünf Jahre als Vorstand ein Erfolg waren, sodass er 1996 den Vorsitz von dem damals 73-jährigen Heinz Sebiger übernehmen konnte. Doch was übernahm er da? Ein durch und durch solide geführtes Unternehmen, ein wenig old-fashioned vielleicht, das aber die Kardinaltugenden kaufmännischer Seriosität in seiner DNA tief verankert hat. Unbedingt verlässlich, ein wenig zu beamtenhaft, einen Tick zu gediegen, und mit seinem Rechenzentrum als dem „schlagenden Herzen des Hauses“ nicht mehr ganz auf jenem Kurs, den die Zeit verlangte. Der Vergleich mit einem Supertanker drängte sich auf, bei dem sich jede Kurskorrektur erst nach zig Kilometern Fahrstrecke bemerkbar macht. Und eine solche stand an …
Und war gleich die erste, gewaltige, schon von Heinz Sebiger erkannte und nun von Dieter Kempf (bis 1996 noch mit Dr. Sebiger gemeinsam) zu stemmende Aufgabe. Es galt, einen Trans­for­ma­tions­pro­zess anzustoßen und zu bewältigen: weg vom Anbieter reiner Rechen­zen­trums­leis­tun­gen, für die der PC nicht viel mehr als das Ein- und Ausgabemedium darstellt, hin zu einem agilen Software-Haus, das leistungserstellende Programme für den PC anbietet. Auf diesem Felde war DATEV plötzlich kein Pionier mehr, im Gegenteil: Es galt, schleunigst Zeit aufzuholen, denn die PCs eroberten ja schon seit Mitte der 1980er-Jahre die Büros. Gleichzeitig galt es, diesen Rich­tungs­wechsel behutsam in der Denke des Hauses zu verankern, Vertrauen für den Kurs­wechsel zu ge­winnen – für einen von Natur aus Ungeduldigen keine leichte Aufgabe, auch, weil mehreren Hundert Rechenzentrumsprogrammierern wenig mehr als zwei Dutzend Fachleute gegen­über­standen, die sich auf die Entwicklung von PC-Programmen und Netzwerklösungen verstanden. Gleichzeitig wuchs bei den Endkunden die Ungeduld, da es plötzlich PC-Software für Steuer­be­rater gab, nur eben nicht von der Ge­nos­sen­schaft – es ging also um nichts Geringeres als darum, in Windeseile DATEV 2.0 zu erschaffen.

Ein klar geführter Taktstock

1998 schließlich hatte sich die DATEV unter Dieter Kempfs Leitung tatsächlich mit einem PC-basierten Software-Portfolio neu aufgestellt, doch für eine Geschafft!-Stimmung gab es keinen Anlass, denn nun standen schlechterdings unaufschiebbar die Jahrtausendwende sowie die Umstellung auf den Euro vor der Tür: Das bedeutete Redesign an allen Ecken und Enden. Letztlich obsiegte jedoch immer die Überzeugung und der unbedingte Wille, das Richtige zu tun, gewiss der stärkste Quell eines gesunden Selbstbewusstseins, aber zugleich auch eine Demarkationslinie, die vor Arroganz schützt, eine Versuchung, der große Organisationen mit erheblicher Marktmacht stets ausgesetzt sind. Andererseits ermöglichen Größe und die Rechtsform der Genossenschaft eine Langfristigkeit und Nachhaltigkeit im Planen und Denken, die in Unternehmen, die vom Shareholder-Value getrieben werden, so nicht da sind. Das ist ein Vorteil, den nicht jedes Mitglied immer auf Anhieb sieht, den aber auch gegen Widerstände auszuschöpfen Aufgabe des Vorstandsvorsitzenden ist. Hier entfaltet dann das DATEV-Gen sein Potenzial: Die Langfristigkeit in der Planung und Vorausschau stattet einen mit der erforderlichen Geduld aus, unermüdlich Überzeugungsarbeit zu leisten, nicht nur im Hause, sondern noch wichtiger vielleicht: bei den Mitgliedern. Ein Beispiel hierfür ist, so Prof. Kempf, die Digitalisierung von Buchungsvorgängen, die das klassische Berufsbild des Buchhalters, der aus jedem Geschäftsvorfall einen Buchungssatz zu machen hat, unwiderruflich verändern wird. Nicht heute, aber schon in wenigen Jahren. Das Unbequeme dieser Einsicht den Mitgliedern zu vermitteln und zugleich neue Geschäftsmodelle zu befördern – auch das ist Bestandteil der Aufgabe eines Vorstandsvorsitzenden der DATEV.
Seinem Nachfolger hinterlässt Prof. Dieter Kempf – wie seinerzeit Dr. Sebiger ihm – ein wohl bestelltes Haus und allerdings auch eine große Herausforderung für die kommenden Jahre: die digitale Transformation des gesamten Berufsstands; Prozesse und Aufgaben, aber auch Potenziale, die mit Begriffen wie Cloud Computing, Big Data und BI (Business Intelligence) nur unzureichend umrissen sind. Wir sagen heute einfach nur: Danke! Danke, Prof. Dieter Kempf, für 20 Jahre Dirigat am Pult der DATEV, in denen der klar geführte Taktstock niemanden zur Ruhe kommen ließ und die Tempi stets angezogen waren, dafür aber das Orchester auch zeigen konnte, was in ihm steckt. Danke, Herr Kempf, für alles!

Der Kommende: Dr. Robert Mayr

Auf die Frage, welche Partitur er denn als Erstes dirigieren würde, reagiert Robert Mayr, seit April 2011 bereits Vorstandsmitglied und ab 1. April Prof. Kempfs Nachfolger an der Spitze des Unternehmens, mit entwaffnendem Lächeln. Mit Joseph Haydns G-Dur-Sinfonie mit dem Paukenschlag würde er jedenfalls, um im Bilde zu bleiben, wohl nicht debütieren wollen. Die ruhige Klarheit, die seine Auftritte charakterisiert, ist indes nicht Ausdruck zu großer Be­schei­den­heit, sondern schlicht Distinktion: die Außenseite einer inneren Strukturiertheit, die keiner Lautstärke bedarf, um sich Gehör zu verschaffen. Überhaupt ist das Spektakuläre Dr. Mayr eher fremd: Allein das geordnete Denken stiftet Vertrauen zu sich selbst und begründet das der anderen in die eigene Person. Man könnte es auch so formulieren: Die Zustimmung erzwingende Kraft des Arguments ist die Quelle aller legitimen Autorität.
Der Weg zur DATEV war in seinem Leben keineswegs vorgezeichnet, das Studienfach Betriebs­wirt­schafts­lehre nur eine Alternative neben der – vom Vater für den Sohn favorisierten – Juristerei. Doch zeichnet einen jungen Menschen eine gewisse Neigungsvielfalt nicht viel eher aus als eine allzu frühe Versteifung auf ein Ziel und zu verfestigte Vorstellungen von der eigenen Zukunft? Auch nach dem Examen ließ sich Robert Mayr (der Doktor kam später hinzu) nicht von ein­di­men­sio­na­lem Karrieredenken leiten, sondern von der Chance, als Diplomkaufmann etwas ebenso Lehrreiches wie Ungewöhnliches zu tun: Er heuerte als Referent bei der Treuhandanstalt in Berlin an. Die Abwicklung der vormals volkseigenen Betriebe war eine erfahrungsreiche, aber na­tur­ge­mäß endliche Tätigkeit und darum nur Station. Freilich eine solche, die dem gebürtigen Münchner nicht nur eine etwas unfreiwillige Currywurst-Diät bescherte, sondern ihm vor allem Einblicke in die Arbeit der großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften gewährte. Letzteres war für den jungen Diplomkaufmann insofern ein echter Ansporn, als es in ihm den Ehrgeiz weckte, „einfach noch mehr wissen und noch mehr können zu wollen“. Und so reifte der Entschluss zur Promotion (empirisches Forschungsprojekt zur Treuhand), aber vor allem dazu, selbst Wirt­schafts­prüfer zu werden. Es folgte eine harte Zeit voller Lernfleiß und neuerlicher Arbeit an der Uni­ver­si­tät, Exa­mi­na zum Steuer­be­ra­ter, dann zum Wirtschaftsprüfer, am Ende winkte – nunmehr Doktor Robert Mayr – das Angebot, bei Deloitte, wo er mittlerweile arbeitete, in verantwortlicher Position in den Bereich Transaction Services aufzusteigen. Und damit tat er gewissermaßen von der anderen Seite aus das, was schon bei der Treuhand sein Metier gewesen war. Er bewertete Unternehmen, nunmehr allerdings von der Beraterseite aus. Doch erst bei der nächsten beruflichen Station, einer mittelständischen Prüfungsgesellschaft, konnte er umfassend unternehmerisch agieren: Akquise, Kundenbetreuung, Mitarbeiterführung – die neue Tätigkeit bot das ganze Programm. Dies war die Situation, als die DATEV bei Dr. Mayr anklopfte …

Der Primat der Effizienz vor dem Effekt

Die Spontanität, mit der er ohne jede Bedenkzeit das Angebot annahm, ab 2011 den Vor­stands­posten Interne Datenverarbeitung und Produktion zu übernehmen, dazu den stellvertretenden Vorsitz mit der Perspektive auf die Nachfolge von Prof. Dieter Kempf, mag erstaunen, war er doch zu diesem Zeitpunkt in München längst voll etabliert, Mitgesellschafter seiner Kanzlei und überaus erfolgreich. Doch die Herausforderung, in der Lebensmitte noch einmal beherzt das Steuer in die Hand zu nehmen und etwas ganz anderes zu machen, war einfach zu bestechend, auch wenn es der Familie ein hohes Maß an Veränderungsbereitschaft abverlangte: die Übersiedlung aus dem vertrauten Münchner Umfeld nach Nürnberg. Heute, fast fünf Jahre später, sind freilich alle längst in Franken angekommen und haben ihren Lebens­mit­tel­punkt in jeder Hinsicht hier gefunden. Sein Bild von der DATEV damals war – dies bekennt er heute freimütig – noch arm an Details. Er erwartete, einen etwas farblosen IT-Dienstleister auf Vordermann bringen zu können, Lieferant von monatlich knapp zwölf Millionen Lohnabrechnungen, aber eben auch eine behördenähnliche Institution. Doch schon seine ersten Begegnungen mit den Menschen in der DATEV, die ersten Erfahrungen aus der neu gewonnenen Innensicht ließen ihn dieses Bild vollkommen revidieren. Was ihn positiv überraschte: das hohe Maß an Identifikation der Mitarbeiter mit dem Hause, deren Stolz aus der Überzeugung heraus, genau im richtigen Unternehmen zu arbeiten, dazu der kollegial-freundliche Umgangston im Vorstand, dessen unprätentiöses Auftreten, die kon­zen­trier­te Arbeitsatmosphäre ohne unnötige Geräuschentwicklung, überall der Primat der Effizienz vor dem Effekt. Hier, so war ihm sofort klar, würde es nicht darum gehen, grund­stür­zen­de Ver­än­de­run­gen herbeizuführen, sondern das Bestehende als ebenso stabiles wie allerdings auch begrenzendes Fundament des eigenen Aktionsradius zu begreifen. Datenschutz, Datensicherheit, die Qualitäten des Rechenzentrums, nichts davon steht je zur Disposition, es ist die Grundlage von allem und tief in der DATEV-DNA verankert. Dessen Potenzial weiter­zu­ent­wickeln durch Cloud-Lösungen und Big Data, durch den Ausbau der mobilen Lösungen – das würde die He­raus­for­de­rung für die kommenden Jahre sein!

Die treibende Kraft: der Member-Value

Denn dabei handelt es sich – so Dr. Mayr – um die Megatrends der Zukunft, auch für den Berufs­stand, auf den gewaltige Veränderungen zukommen werden: Buchhaltung und De­kla­ra­tions­be­ra­tung unter­liegen – darin ist er sich (siehe oben) mit Prof. Kempf völlig einig – einem Pa­ra­dig­men­wechsel. Diese werden unweigerlich immer stärker automatisiert und me­dien­bruch­frei di­gi­tal ab­ge­bildet werden, daher immer weniger das Feld steuerberaterlicher Wertschöpfung sein und von all jenen Berufsträgern ein Umdenken erfordern, die hier heute noch ihren Hauptumsatz generieren. Der Steuerberater der Zukunft wird sich darauf einstellen müssen, mit seinen Mandanten auf einer internetbasierten, digitalen Kollaborationsplattform zu­sam­men­zu­ar­bei­ten. Eine solche zur Verfügung zu stellen, ist mit DATEV Unternehmen online bereits gelungen, doch DATEV wird hier natürlich nicht stehen bleiben. Auch wird die Automatisierung von De­kla­ra­tions­tä­tig­keiten unvermeidlich zu einer Restrukturierung der Kanzleilandschaft, zu weiterer Konzentration im Berufsstand führen, so Dr. Mayr. Aber als dessen Begleiter stellt sich DATEV natürlich der Aufgabe, den Aufbau neuer ertragreicher Ge­schäfts­felder, neuer Wert­schöp­fungs­ketten zu unterstützen. Vor allem aber gelte es, den Beratungs- und Ge­stal­tungs­be­reich der steuer­be­ra­ter­lichen Tätigkeit auszubauen, Nachfolge- und Vermögensberatung, Liquiditäts- und Cash-Management – die Wachstumschancen sind hier, so Dr. Mayr, enorm. All diese Prozesse benötigen freilich Zeit; der, der sie vorantreibt, braucht einen langen Atem, und hier kommt der Vorteil der genossenschaftlichen Organisation der DATEV zum Tragen: Das Gehangel von Quartalsbericht zu Quartalsbericht, die Getriebenheit durch den Shareholder-Value, davon ist die DATEV frei, stattdessen ist die treibende Kraft der Member-Value. Niemand erwartet von der DATEV Umsatzzuwächse im zweistelligen Bereich, sondern bei allem zuvorderst eines: Nachhaltigkeit im Dienste der Mitglieder. Das schließt es eben ein, dass bei der Pflege und Fortentwicklung des Produkt-Portfolios mit über 200 leistungserstellenden Programmen neben den rein betriebswirtschaftlichen Kriterien immer der Bedarf des Kunden an erster Stelle kommt. Wenn darum wie bei DATEV der Eigentümer des Hauses zugleich der Nutzer der hier erstellten Produkte ist, haben wir einen geradezu idealen Kreislauf vor uns.

IT-Fundament des Berufsstands

So kann und soll die DATEV nach dem Willen des neuen Vorstandsvorsitzenden auch künftig das sein, was sie ja zu sein beansprucht: das IT-Fundament des Berufsstands. Doch damit nicht genug: Es gilt, nächst der Organisation in den Kammern und dem Zusammenschluss im Verband dessen dritte tragende Kraft zu sein. Der Schlüssel zum Gelingen des Ganzen liegt dabei in der Part­ner­schaft­lich­keit: Die geteilte Verantwortung bürgt für Stabilität und Effizienz, der wech­sel­sei­tige Respekt befruchtet die gemeinsame Arbeit und lässt etwas entstehen, das nicht einfach nur zweckdienlich ist, sondern auch Freude macht. Zusammen lassen DATEV, Kammern und Verband einen Akkord erklingen, idealerweise in strahlendem C-Dur.
Und so sieht Dr. Robert Mayr auch seinen künftigen Führungsstil als Vorstandsvorsitzender der DATEV: partizipativ, partnerschaftlich, auf Loyalität gründend. Er ist der, der im Zentrum aller Kräfte, Erfordernisse, Herausforderungen des Hauses steht, die gefundenen Lösungen vertritt und dabei vieles gegeneinander ausbalancieren muss. Hierbei kommt man weder auto- noch de­mo­kra­tisch zu den richtigen Entscheidungen, sondern durch Beteiligung aller jeweils befassten und kompetenten Mitarbeiter, Vorstandskollegen und Berufsträger am Diskussionsprozess, in dem das letzte Wort freilich der hat, der das Ergebnis auch verantworten muss. Zu unser aller Gedeihen wünschen wir ihm dabei von Herzen Erfolg und jenes Quäntchen Glück, das es zum Gelingen einfach braucht.
Das DATEV-Orchester setzt die Instrumente an, die Augen richten sich auf den Mann am Pult. Wir sind gespannt auf die ersten Takte …

 

Video: Prof. Kempf im Interview

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Im Video spricht Prof. Kempf über die Genossenschaft als nachhaltige Wirtschaftsform

 

Video: Dr. Mayr im Interview

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Im Interview spricht Dr. Mayr über Arbeiten bei DATEV.
 

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